Die Himmelsscheibe von Nebra

Die Himmelsscheibe von Nebra ist eine Bronzeplatte aus der Bronzezeit mit Applikationen aus Gold, die offenbar astronomische Phänomene und Symbole religiöser Themenkreise darstellt.

Sie gilt als die weltweit älteste konkrete Himmelsdarstellung und als einer der wichtigsten archäologischen Funde aus dieser Epoche.

 Himmelscheibe von Nebra             

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Geschichte der Dietz Repliken

Sehr geehrter Kunstfreund,

Günter Dietz hat die Druckerei und den Verlag Günter Dietz GmbH OFFIZIN gegründet. Zeitlebens beschäftigte sich Günter Dietz mit allen Techniken zur Wiedergabe künstlerischer Arbeiten, deren Ergebnis die heutige ORIGINAL-DIETZ-REPLIK ist.

Nach Kriegsende 1945 studierte Günter Dietz in Paris das System "Impression de Pochoir" (=Schablonendruck), das die Ausgangsbasis für die heutigen Dietz Repliken werden sollte. Viele Klassiker der modernen Malerei, wie Henry Matisse, Georges Braque, Yves Klein, Max Ernst, bedienten sich dieser Technik mit hervorragenden künstlerischen Ergebnissen. Günter Dietz, der einstige Meisterschüler der Staatlichen Akademie für graphische Künste in Leipzig, hat während vieler Arbeitsjahre seine eigene Technik zur perfekten Nachschöpfung von Originalen entwickelt, die als ORIGINAL-DIETZ-REPLIK neue Maßstäbe gesetzt hat. Günter Dietz blieb zeitlebens dem künstlerischen Anspruch der Replik verpflichtet und schuf so die einzigartige und unverwechselbare ORIGINAL-DIETZ-REPLIK.

Firmengeschichte der Dietz Repliken (1966 - 2017)

Lebensstationen von Günter Charles Franz Dietz (1919 - 1995)

2017

Künstler-Edition

Kontakt mit der australischen Künstlerin JoAnne Hook und erster Druckauftrag

Erweiterung der Galerie mit DIETZ-Repliken in Kobe/Japan

Neue DIETZ-REPLIK

Druck des verschollenen Gemäldes "Der Turm der blauen Pferde" von Franz Marc

2016

Neuer Webshop

Livegang unseres neuen Webshops www.dietz-repliken.de

Neuer Katalog

Neuer Repliken-Katalog in neuem Design

Dreimonatige Ausstellung im Maritim Hotel in Stuttgart

50 Jahre DIETZ Repliken

Im Januar 50 Jahre DIETZ OFFIZIN in Bachmühle / Soyen / Lengmoos. Es finden verschiedene Sonderaktionen statt.

2015

Spielfilm

„Lost Picture Show – Hommage an Günter Dietz“ von Peter Ludwig

Dokumentation

Dokumentation „Zauberer in Wasserburg“ des Filmemachers Peter Ludwig unter anderem über das Imaginäre Museum.

Kontakte mit neuen Wiederverkäufern

Erste Kontakte mit neuen Wiederverkäufern: Frölich & Kaufmann, Berlin und H &G Die Haus- und Garten-Galerie, Emsdetten/Münsterland

Galerie in Japan

Eröffnung einer Galerie mit Dietz-Repliken durch THE OYAMA COMPANY Ltd. in Kobe/Japan

Verschiffung des ersten Containers mit Dietz-Repliken nach Japan.

2014

Partnerschaft mit THE OYAMA COMPANY Ltd.

Im Frühjahr erster Kontakt mit einem Unternehmen in Japan. Ende des Jahres vergibt die Dietz-Offizin das Alleinvertriebsrecht für Dietz-Repliken in Japan an THE OYAMA COMPANY Ltd.

Verhandlungen mit einer bayerischen Gemeinde für einen neuen Standort Imaginäres Museum

Wasserburg adieu

Petra Roßner-Dietz kündigt den Vertrag mit der Stadt Wasserburg für das Imaginäre Museum nach 35 Jahren zum Ende des Jahres 2014.

2013

Neuer Geschäftsführer Philip Roßner

Philip Roßner ist Enkel des "alten Meisters" des Siebdrucks, Günter Dietz und leidenschaftlicher Drucktechniker und Kunstliebhaber.

Nachdruck von Highlights

Nachdruck der Highlights „Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge“ und „Himmelsscheibe von Nebra“

Ausstellungen an verschiedenen Orten in der Schweiz in Zusammenarbeit mit artExpo consulting

Ausstattung einer Schönheitsklinik

Verlängerung des Vertrages mit der Stadt Wasserburg für das Imaginäre Museum

2012 Zusammenarbeit mit Tchibo

Zusammenarbeit mit Tchibo – Auflage von zwei Motiven mit einer Limitierung von 250 Exemplaren

2012

Zweiter Druckauftrag der Stiftung BÔ YIN RÂ – Reproduktion von fünf Motiven des Künstlers

2011 „Himmelsscheibe von Nebra“

Im Frühjahr erscheint im Einvernehmen mit dem Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle/Saale die Replik der „Himmelsscheibe von Nebra“. Die Besonderheit ist der Druck auf Kupfer in Originalgröße und 22 Karat Echtvergoldung des Mondes, der Sonne und der Sterne.

2010

Erneute Zusammenarbeit mit dem Pro Futura Verlag, Edition „Pusteblumen“ des österreichischen Künstlers Hans Ritzl

2009

Eigener Internet-Auftritt www.dietz-repliken.de

2008

Neuer Geschäftszweig von Giclée-Einzelanfertigungen

2007 Verstärkte Zusammenarbeit mit Heinz Mack

Mit dem weltweit anerkannten Künstler wurden die Motive „Frühling“ und „ Herbstlicht“ als Grafik-Edition in der Dietz-Offizin erarbeitet.

2006

Druck von CD Hüllen, Motive Heinz Mack

2006 Die bisher erfolgreichste Edition der Firmengeschichte.

Druck der "Adele Bloch Bauer I" von Gustav Klimt. Die bisher erfolgreichste Edition unserer fast fünfzigjährigen Firmengeschichte.

2006

Verstärkte Zusammenarbeit mit ars mundi – Sonderprospekt

2005

Auftrag von Prof. Arik Brauer Edition „Zauberflöte“ Die Bilder werden von uns nach Wien gefahren und vom Künstler begeistert signiert.

2005 Zu Besuch bei Dietz Offizin

Edition „Sonnenblüte“ von der documenta-Künstlerin Elvira Bach. Die Künstlerin signiert in der Dietz Offizin

2005

Druck von CD Hüllen, Motive Otto Herbert Hajek

2005 Philip Roßner, Siebdruckmeister

Philip Roßner beendet seine Ausbildung zum Siebdruckmeister und erhält den Meisterbrief

2005

14. Februar: Ausstrahlung der Dokumentation „ Lebenslinien“

2004 Petra Roßner-Dietz „ Die Tochter des Meisters“

Dreharbeiten für die Serie Lebenslinien des Bayerischen Rundfunks: Petra Roßner-Dietz „ Die Tochter des Meisters“

2004

25-jähriges Jubiläum Imaginäres Museum mit einem Festakt

2004

Bildung eines Arbeitskreises zur Belebung des Museums

2004

Verstärkte Zusammenarbeit mit Eckart Schädrich

2004 Philip Roßner, Betriebswirt (HWK)

Philip Roßner schließt an der Handwerkskammer in München seine Ausbildung zum Betriebswirt (HWK) ab. Er wird dafür mit dem Bayerischen Meisterpreis ausgezeichnet.

2004

Ständige Wechselausstellung im Roten Kabinett im Brucktor

2004 Künstlerische Cd-Hüllen

Druck von künstlerischen CD-Hüllen „Wasser-Feuer-Luft-Erde“ nach Entwürfen von Petra Roßner-Dietz für den Pro Futura Verlag, Auflage jeweils unbegrenzt.

2004 Ausstellung

Mehrmonatige Ausstellung im Wellnesshotel Bad Birnbach

2003 „Kabinett im Brucktor“

Einrichtung des „Kabinett im Brucktor“ im Imaginären Museum.

2003 Ausstellung

Ausstellung mit Ikonen im Saarlandmuseum, Saarbrücken, anlässlich der Ausstellung „Ilja Repin, auf der Suche nach Russland“.

2002 Ausstellung

Erfolgreiche mehrmonatige Ausstellung in Binz auf Rügen in der Galerie Jahreszeiten.

2001 Ausstellung

Ausstellung im Saarland Museum, Saarbrücken, im "Familienmuseum " anlässlich der Impressionisten-Ausstellung "Entdeckung des Lichts"

2000 Ausstellung

Mehrmonatige Ausstellung im Lernzentrum der Allianz Versicherung in München mit Dietz-Repliken.

2000 Neue Kontakte

Beginn der Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern aus dem Osten von Deutschland.

1999 Petra Roßner-Dietz

Petra Roßner-Dietz übernimmt alle Bereiche der Günter Dietz GmbH, Offizin.

1999 "Der Drucker Günter Dietz"

Ausstellung in München in der Galerie Ruf: "Der Drucker Günter Dietz".

1999 20-jähriges Bestehen des Ersten Imaginären Museums

Anläßlich des 20-jährigen Bestehens des Ersten Imaginären Museums in Wasserburg und dass Günter Dietz seinen 80. Geburtstag hätte feiern können, gibt es eine große dreimonatige Retrospektive mit Originalen von Günter Dietz im großen Saal des Museums.

1999 Zusammenarbeit mit Leonore Zimmermann

Versuche mit der Künstlerin Leonore Zimmermann für eine Euro-Edition in verschiedenen Materialien und Techniken.

1999

Tod Dieter Dietz

1998

Gesellenprüfung Philip Roßner.

1997-1998

Zusammenarbeit mit jungen Künstlern über den Pro Futura Verlag.

Auftragsarbeit von zwei Aquarellen der berühmten Berta Hummel.

1996 Zusammenarbeit mit Arik Brauer

Umsetzung der Pläne mit Arik Brauer für das Motiv "Die fünf Sinne". Tod Leonor Fini.

1995

Am 22. September stirbt Günter Dietz.

1995

Enkel Philip tritt als Lehrling in die Firma ein.

1995 Zusammenarbeit mit Arik Brauer & Begegnung mit Leonor Fini

Pläne mit Arik Brauer für gemeinsame Editionen. Neuerliche Begegnung mit Leonor Fini wegen Realisierung der Auflage "Sphinxen".

1994

Tochter Petra erwirbt Ausbildungsberechtigung.

1993-1994 Verstärkte Verlagsarbeit

Kontakte zu den Verantwortlichen der Umweltakademie der Insel Vilm vor Rügen. Günter Dietz hält dort Vorträge, deren Inhalt das besondere Druckverfahren im Bezug auf die Romantiker wie Caspar David Friedrich ist, der in dieser Landschaft lebte und malte. Ausstellung mit Dietz - Repliken auf Vilm und Rügen.

1992 Von -Dietz Offizin- zur Günter Dietz GmbH, Offizin

Umwandlung der -Dietz Offizin- in die Günter Dietz GmbH, Offizin. Tochter Petra wird künstlerische Leiterin, Sohn Dieter technischer Leiter.

1991

Zusammenarbeit mit Arik Brauer, Lothar Günther Buchheim, Michael Adams, Mort Künstler.

1991 Aquarelle von Auguste Rodin

Im Auftrag der Kunsthalle Bremen wird in der Dietz-Offizin ein Mappenwerk mit 13 Aquarellen von Auguste Rodin fertiggestellt.

1987 "Auf den Spuren eines Traums"

Entstehung des Films "Auf den Spuren eines Traums" in Zusammenarbeit mit einem amerikanischen Verlag.

1987

Tod Sohn Olaf

1983-1989 Weihnachtsgalerie mit der Bausparerzeitschrift "Mosaik"

In der Bausparerzeitschrift "Mosaik" wird jährlich eine Weihnachtsgalerie mit Dietz Repliken gezeigt. Nach dem Motto von Günter Dietz "Die Kunst ist für alle da" gibt es mit dieser Einrichtung gute Erfolge.

1985 Malstudien in Italien

Ab diesem Jahr nimmt sich Günter Dietz die Zeit zu regelmäßigen Malstudien, hauptsächlich in Süditalien. In dieser Zeit entstehen sehr viele Ölbilder.

1982-1985 Zusammenarbeit mit der Zeitung "Zuhause"

Wiedersehen mit Gerd Mesecke, Autor und Chefredakteur der Monatszeitschrift "Zuhause". Mit ihm entsteht die Idee, Motive berühmter Künstler, die wegen ihrer Empfindlichkeit unter Verschluß liegen müssen, der Öffentlichkeit als Replik zugänglich zu machen. So entsteht drei Jahre lang monatlich ein Motiv aus verschiedenen Graphischen Sammlungen und wird durch "Zuhause" angeboten.

1981 Druckaufträge aus USA

Große Druckaufträge mit Bildern Naiver Malerei aus den USA. Drucke entstehen nach Motiven des Malers Antonio Maro, gemeinsam mit einer Wanderausstellung will man auf die Unterdrückung der Aquaruna Indianer in Peru aufmerksam machen.

1980

Gründung des Verlages der Dietz-Offizin

1980 Neue Kontakte

Neue Geschäftskontakte mit dem Verlag ars mundi Büchner, Hannover, und dem Kunstkreis-Verlag, Stuttgart, die bis heute Bestand haben.

1979 Neuer Auftrag

Auftrag der Pelikan-Werke über eine Mappe mit verschiedenen Bildern von Adolf Hölzl.

1979 Erstes Imaginäres Museum

Eröffnung vom "Ersten Imaginären Museum" in Wasserburg am Inn. Im ehemaligen, mittelalterlichen Heilig-Geist Spital an der Innbrücke, entsteht nach einstimmigem Stadtratsbeschluss das Museum der Museen.

1976 Neue Kontakte

Intensivere Kontakte ins Ausland und Druckaufträge von dort.

1974 Neue Kontakte

Kontakt mit dem Filmregisseur Peter Schamoni, der einen Film über Max Ernst dreht. Erstellung zweier Motive nach Max Ernst. Zusammenarbeit mit Leonor Fini.

1974 Besuch bei Dietz Offizin

Bruno Rovesti, Ivan Rabuzin, Josip Generalic und einige andere besuchen die Dietz Offizin zum Signieren ihrer Blätter.

1974 Neue Auftragsarbeit

Auftragsarbeit eines Schweizer Verlages einer Kassette mit zehn Internationalen Naiven, das Vorwort schrieb Rolf Italiaander.

1973 Vorträge

Günter Dietz ist regelmäßig unterwegs und hält Vorträge über seine Arbeit.

1973 Große Ausstellung

- Günter Dietz - Moderne Drucktechnik - im Museum für Angewandte Kunst - in Wien.

1973 Wiedersehen mit alten Bekannten

Wiedersehen mit Fritz Köthe, bekannt für seine -Decollagen-, einem ehemaligen Studienfreund. Seine Bilder werden ab jetzt häufig in der Dietz Offizin gedruckt.

1973 Die Skizzenbücher von Pablo Picasso

Druck von drei Skizzenbüchern von Pablo Picasso, welche international verlegt werden. Kontakte wegen Reproduktion mit dem Klee-Sohn Dr. Felix Klee und dem Jawlensky-Sohn Alexander.

1973 Vorträge

Günter Dietz ist regelmäßig unterwegs und hält Vorträge über seine Arbeit.

1972 Begegnungen

Erste Begegnung mit dem Humanisten und Kunstsammler Rolf Italiaander.

1972

Sohn Dieter macht in München die Meisterprüfung.

1972 Ausstellung in Wien

Ausstellung in Wien in der Graphischen Sammlung der Albertina für den Internationalen Kongress der Museumsdirektoren unter Vorsitz von Hofrat Prof. Dr. Walther Koschatzky.

1972 Druck eines Hundertwasserplakates & Zusammenarbeit mit den Gründern der Wiener Schule

Druck des Hundertwasserplakates "Spielfeld". Es entsteht eine Serie auf weißem Papier mit Velourveredelung sowie eine Serie auf Packpapier. Zusammenarbeit mit den Gründern der sogenannten Wiener Schule vor allem mit Arik Brauer, Rudolf Hausner, Ernst Fuchs, Wolfgang Hutter.

1971 Zusammenarbeit mit dem Braunschweiger Archiv-Verlag

Beginn der Zusammenarbeit mit dem Braunschweiger Archiv-Verlag. In den folgenden Jahren entstehen Städteserien und Mappenwerke von Briefmarkenentwürfen.

1970 Ausstellung in Mailand

Große Ausstellung bei Mondadori mit Dietz-Repliken in Mailand.

1970 Richard Hamilton

Richard Hamilton, der als Gründer der sogenannten Pop-Art gilt, erarbeitet zwei Motive in der Dietz Offizin.

1970 Friedensreich Hundertwasser

Kontakt mit Friedensreich Hundertwasser. Die inzwischen weltberühmte Kassette "Regentag" mit zehn verschiedenen Motiven entsteht innerhalb von zwei Jahren. Intensive fruchtbare Zusammenarbeit mit Hundertwasser, bei der er zeitweise im Haus Dietz lebt.

1970 Museen und Messen

Ab diesem Jahr regelmäßig auf der Frankfurter Buchmesse vertreten. Kontakt mit Lothar-Günther Buchheim. ICOM Test für Unicef der Direktoren der Weltmuseen im Deutschen Museum in München, bei dem das Original eines Blattes von Otto Bachmann inmitten von Dietz-Drucken herausgefunden werden muss. Dies gelingt nicht eindeutig und es ist der Auslöser, dass das Dietz-Verfahren fast dreißig Jahre im Deutschen Museum vorgestellt wird.

1969 Einweihung der großen Werkhalle

Einweihung der großen Werkhalle mit Gästen wie Anton Sailer, Guido Baumann, Dr. Messerschmitt, Annette von Aretin und dem Schweizer Maler und Zeichner Otto Bachmann.

1968 Neue Kontakte

Kontakte mit Familie Bermann-Fischer und dem Verleger Fritz Landshoff.

1968 Film über Marino Marini

Es entsteht ein Film über Marino Marini in der Zusammenarbeit mit Günter Dietz, Regisseur ist Guido Baumann.

1967

Gesellenprüfung Tochter Petra, sie wird erste weibliche Siebdruckerin in Oberbayern.

1967 Erweiterung der Druckerei und neue Aufträge

Anbau einer kleinen Halle. Kontakt mit dem Schünemann-Verlag Bremen. Dieser wird Verlag der Dietz-Repliken und gibt regelmäßig Aufträge.

1966

Sohn Dieter tritt wieder in die Firma ein.

1966 Gründung der Firma mit dem Titel "Dietz-Offizin"

Umzug nach Lengmoos-Bachmühle, heute zu Soyen gehörend. Neubeginn und Gründung der Druckerei Dietz-Offizin mit Tochter Petra im Wohnhaus. - Erster Druck in Lengmoos ist das Johann Sebastian Bach Portrait von Haußmann. - Erste Fernsehaufnahmen über das Druckverfahren und die Entstehung des Bachbildes mit dem Regisseur Dieter Wieland. - Es folgen viele Presseberichte in der Münchner "Abendzeitung", in der "Zeit" und im "Spiegel".

1964

Sohn Dieter macht sich mit Industrie-Siebdruck selbständig.

1964

Wanderausstellungen mit Dietz-Repliken in kleineren Städten wie Speyer, Worms, Goslar, Limburg.

1964

Tochter Petra tritt als Siebdrucklehrling in die Firma ein.

1963 Umzug nach Stockheim & Druck für berühmte Persönlichkeiten

Umzug nach Stockheim in Baden-Württemberg, sechs Bremer Mitarbeiter ziehen mit ihren Familien mit. - Unersprießliche Geschäftsverbindung mit dem Stuttgarter Cotta-Verlag. - Einziger wichtiger Erfolg in dieser Zeit ist der Druck des Fresko "Zug Europäischer Könige zum Kreuz des Friedens" aus der Kirche St. Peter in Straßburg. Ein Exemplar davon wurde dem damaligen Bundeskanzler Adenauer überreicht. - Druckauftrag für ein Portrait "Papst Johannes XXIII." nach Prof. Kallmann.

1960-1963 Zusammenarbeit mit dem Brockmann Verlag

Zusammenarbeit mit dem Brockmann Verlag von Ammersee, der Aufträge für Motive von Otto Müller, E.L. Kirchner, Emil Nolde und Erich Heckel erteilt. Heute gibt es nur noch einzelne Exemplare dieser Drucke.

1959

Der Siebdruck wird zum Lehrberuf bestimmt.

1959 Der erste Mitarbeiter

Sohn Dieter wird in dieser Zeit erster Mitarbeiter.

1959 Leben und Arbeiten mit Marino Marini

Erstes Zusammentreffen mit Marino Marini in Mailand. Der Druck "Pferd auf Packpapier" wird zum Schlüsselerlebnis in dieser Beziehung, da Marini sein Original nicht vom Druck unterscheiden kann. Die Freundschaft wächst bis zum Tode Marini´s 1980, es entstehen viele Drucke nach Marini-Motiven, deren Höhepunkt das Marini-Mappenwerk ist.

1956 Gründung Druckerei für Schablonendruck

Nach den Erfahrungen in Paris wird die erste Druckerei für Schablonendruck in Bremen gegründet. - Es gibt Firmenaufträge aus der Werbung. - In Eigenregie werden Grafiken von Picasso gedruckt, chinesische Tuschezeichnungen vervielfältigt. - Gute Kontakte zur Bremer Schulbehörde entstehen, es folgen Aufträge zur Schulausstattung nach Motiven von Günter Dietz, z. B. Städteserie " Paris "und die Blätter "Deutsche Bauernhäuser". - Er organisiert eine Grafik-Ausstellung von Picasso Zeichnungen aus "Krieg und Frieden" in der Böttcherstraße. - Verschiedene Motive für die Nolde-Stiftung in Seebüll werden gedruckt.

1956

Geburt Sohn Olaf

1952 Neue Erfahrungen & Erste Aufträge

- Bei dem berühmten Drucker Mourlot in Paris lernt er die Lithographie, den Druck vom Stein, schätzen. - Bei Spitzer studiert er das - Pochoir -, den Schablonendruck, und lernt hier Jean Effel, Fernand Leger, Sineé, Mitelberg, Yves Klein und Buffet kennen. - Die Ideen und Möglichkeiten der besonderen Vervielfältigungsmethoden der Werke der Künstler beeinflussen Günter Dietz und lassen ihn nicht mehr los. - In Paris erhält er auch den Auftrag für ein Portrait in Öl vom Alterspräsidenten der französischen Nationalversammlung, Marcel Cachin, das Bild hängt heute in der Nationalversammlung in Paris. - Weitere Portraitaufträge von Joseph Wirth, Prof. Dieckmann, Berlin, und den Schauspielern Willy A. Kleinau und Justus Ott aus Bremen.

1950

Unter dem Pseudonym - Charles West - nimmt er an der Internationalen Karikatur-Ausstellung in Wien teil. Er sagt: Die politische Karikatur ist mein besonderes Steckenpferd. Sie erfordert vom Künstler eine kämpferische Einstellung zur Umwelt, zu den gesellschaftlichen und politischen Ereignissen. Sie ist nichts für Künstler im Elfenbeinturm, und nach dem Prinzip "I'art pour I'art" erfordert sie, wenn sie über den Tag hinaus Gültigkeit haben soll, eine scharf profilierte, politische Einstellung. Die Hauptfrage, die heute die Menschheit bewegt, ist die von Krieg und Frieden. Kein Künstler und schon gar nicht der politische Karikaturist kann an dieser Frage vorübergehen, ohne Partei zu ergreifen.

1948 Neue Bekanntschaften

Bekanntschaft mit Manfred Hausmann und Beginn der Freundschaft mit Gerd Mesecke.

1948 Verschiedene Tätigkeiten

Nach der Währungsreform verschiedene Tätigkeiten: Schaufensterdekorationen in der Böttcherstraße und bei Kaffee Jacobs. Drehorgeln bemalen. Herstellung von Pappmaschee-Ostereiern, Teppichklopfern und Kinder-Segelbooten. Zeichner bei der Tageszeitung "Weserkurier".

1948

Geburt Tochter Petra

1947-1949 Der Bühnenbildner

LEntwickelt in Brake an der Weser die Dietz Bühne, eine Versuchsbühne ohne Bühnenrahmen. Erste Aufführung "Marquise von Arcis".
-Erste Ausstellung- Bühnenbilder-

Als Bühnenbildner bei den Bremer Kammerspielen tätig, ebenfalls am Schauspielhaus Concordia und an der Niederdeutschen Bühne.

1947

Ab Januar Inneneinrichtung der "Bremer Kammerspiele" in der berühmten Böttcherstraße konzipiert und dort mehrere Bühnenbilder gestaltet. Erste Aufführung im März 1946 "Emilia Galotti" unter der Regie von Hannes Tügel. Künstlergruppe "Segel" mitgegründet. Von November bis Anfang 1947 arbeitet er als Bühnenbildner am Stadttheater in Konstanz am Bodensee, u. a. "Entführung aus dem Serail" und "Babel" und "Monsignores große Stunde" von Günter Weisenborn. Einmaliger Auftritt als Schauspieler.

1945 Portraitist und Zeichner

Wohnort Bremen im Haus der Schwiegereltern. Arbeitet als Zeichner und Portraitist in einem amerikanischen Club. Die Bezahlung waren Kohlen zum Heizen und Essen für die Familie.

1945

Gefangenschaft in der Tschechei, im Mai von den Amerikanern entlassen.

1942

Geburt Sohn Dieter

1938-1941 Studium

Stipendium an der Staatlichen Akademie für Graphische Künste in Leipzig, u. a. bei Prof. Walter Tiemann und Prof. Alois Kolb.

1919 Geburt und Leben

Geboren in Lüneburg als Sohn eines Tapetenfabrikanten, der u. a. Tapeten für das Bauhaus Dessau und den Vatikan herstellte. Aufgewachsen in Dessau und Leipzig.

*Nutzung der Texte nur über Günter Dietz GmbH Offizin - Petra Roßner-Dietz