Die Laienmalerei wird seit dem 19. Jahrhundert gepflegt und zeigt sich immer autodidaktisch, ohne Beeinflussung durch historische Stilrichtungen oder Volkskunst. Naive Maler malen spontan und unreflektiert Themen aus ihrer ureigensten Umgebung, meistens eine heile und fröhliche Welt. Weder Perspektive noch Raumaufteilung wird bewusst eingebracht. In den 70-er Jahren des 20. Jahrhunderts erlebte die Naive Malerei einen Boom von Europa bis Amerika. Zu den Klassikern zählen heute Henri Rousseau und Grandma Moses.