Ende des 19. Jahrhunderts entstand der Expressionismus (Expression = Ausdruck). Er beinhaltet die Ausdruckskraft und spontane Farb- und Lichtgestaltung nach konsequenter Abkehr von naturgebundener Wiedergabe der Wirklichkeit in der Malerei und Grafik. Kennzeichnend sind Vereinfachung und auch Verzerrung aller Formen sowie ungebrochene kräftige Farben auch gegen den Impressionismus.
Als Begründer gelten van Gogh, Munch, Ensor und Hochler. Höhepunkt waren die Künstlervereinigungen „Blauer Reiter“ und „Die Brücke“.
Zu den bekanntesten Künstlern gehören Macke, Marc, Kandinsky, aber auch Nolde, Beckmann und Kokoschka - Vertreter, die Subjektivität in die Bildordnung übertrugen und persönliche Empfindung der Realität überordneten.